Pseudomonas- oder Aeromonas-Bakterien
Koi-Karpfen sind anfällig für viele bakterielle Infektionen. Zu den häufigsten gehören Pseudomonasund Aeromonas, zwei Bakterien, die Hautläsionen, Geschwüre und starken Stress bei den Fischen verursachen können.
Diese Infektionen können schnell auftreten, insbesondere bei Stress, Verletzungen oder schlechter Wasserqualität, und es ist entscheidend, sie zu erkennen und schnell zu handeln.
1. Was sind Pseudomonas und Aeromonas?
Pseudomonas
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AerobesBakterium, oft opportunistisch
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Es befällt vor allem verletzte Wangen und Flossen.
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Verursacht durch Stress, Kälte oder Verletzungen
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Kann zu Geschwüren, Hautläsionen und Flossenschäden führen.
Aeromonas

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Ein sehr häufigesBakterium in Teichen, auch opportunistisch
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Verursacht ähnliche Symptome wie Pseudomonas: Geschwüre, Schleimverlust, ausgefranste Flossen
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Häufig in stehenden oder sauerstoffarmen Gewässern anzutreffen
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Die Infektion verläuft manchmal schneller und schwerwiegender.
Hinweis für die Praxis:Pseudomonas und Aeromonas lassen sich mitunter schwer visuell unterscheiden. Gemeinsames Merkmal ist eine Hautläsion mit vermehrtem Schleimund eine rasche Verschlechterung des Zustands des Fisches.
2. Zu beobachtende Symptome
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Rote Flecken oder Geschwüre auf der Haut
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Ausgefranste oder durchsichtige Flossen
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Überschüssiger Schleim am Körper
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Müdigkeit, Isolation und Appetitlosigkeit
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Ungewöhnliches Verhalten: Fische liegen regungslos am Grund, schwimmen ruckartig
Wichtigste Erkenntnis:Bakterielle Infektionen treten häufig als Folge von Verletzungen oder Stress auf. Ein gesunder Fisch in einem gut gepflegten Aquarium ist deutlich weniger anfällig.
3. Faktoren, die Infektionen begünstigen
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Verletzungen, die durch Berührung oder Reibung an der Landschaft entstehen.
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Überbelegung oder Stress im Becken
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Niedrige Temperaturen oder erhebliche Schwankungen
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Schlechte Wasserqualität: geringer Sauerstoffgehalt, hohe Nitratwerte, zersetzende organische Stoffe
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Einführen infizierter Fische ohne Quarantäne
4. Diagnose und Sofortmaßnahmen
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Visuelle Beobachtung von Geschwüren und beschädigten Flossen
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Durch Labortests kann das genaue Bakterium (Pseudomonas oder Aeromonas) identifiziert werden.
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Wasserqualitätsprüfung: Sauerstoff, Nitrit, Nitrat, pH-Wert
Praxistipp:Auch ohne genaue Diagnose ist ein schnelles Eingreifenentscheidend, um die Ausbreitung und Verschlimmerung der Krankheit einzudämmen.
5. Empfohlene Behandlung
Schritt 1: Isolation
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Bringen Sie die infizierten Fische in ein Behandlungs- oder Quarantänebecken.
Schritt 2: Reinigung und Umwelt
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Verbesserung der Wasserqualität: maximale Sauerstoffanreicherung, Filtration, teilweiser Wasserwechsel
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Entfernen Sie Unrat und abgestorbene Blätter aus dem Teich.
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Stress reduzieren (Schatten, geeignetes Futter, unnötige Berührung vermeiden)
Schritt 3: Antibakterielle Behandlung
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Verwenden Sie ein spezielles Bakterizid für Koiteiche,erhältlich bei Koi Brothers.
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Halten Sie sich an die Dosierung und Behandlungsdauer.
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Bei Bedarf äußerlich auf Wunden auftragen.
Schritt 4: Nachbereitung
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Beobachten Sie die Veränderungen an Haut und Flossen.
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Prüfen Sie, ob die Fische wieder normal fressen.
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Die Aufrechterhaltung von sauberem und sauerstoffreichem Wasser trägt dazu bei, ein erneutes Auftreten zu verhindern.
6. Prävention
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Obligatorische Quarantäne für alle Neuankömmlinge
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Gute Wasserqualität und konstante Sauerstoffzufuhrgewährleisten .
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Verletzungen und übermäßige Handhabung begrenzen
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Bevölkerungskontrolle und Verhinderung von Überbevölkerung
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Beobachten Sie die Fische regelmäßig, um erste Anzeichen zu erkennen.
Abschluss
Pseudomonas- und Aeromonas-Bakteriensind häufige, aber schwerwiegende Infektionen bei Koi-Karpfen.
Früherkennung,angemessene Behandlungund gute Vorbeugungsind unerlässlich, um Ihre Fische zu schützen und Komplikationen zu vermeiden.
Bei Koi Brothersempfehlen wir stets, vor der Behandlung eine Diagnose zu stellenund einen sauberen, sauerstoffreichen Teich zu pflegen, um die Gesundheit Ihrer Kois zu erhalten.
