Lagunenbildung in einem Becken: Warum ist das eine trügerische gute Idee?
Das Absetzen von Wasser in einem Teich wird oft als natürliche Lösung zur Filterung von Teichwasser dargestellt.
Künstliche Pflanzen, Kies und Lagunen wirken verlockend: „weniger mechanische Filterung, weniger Wartungsaufwand, ökologischer.“
In einem Koi-Karpfenteichist diese Vorstellungjedoch oft ein Irrtum, sowohl für Amateure als auch für Enthusiasten.
In diesem Artikel erklären wir, warum die Lagunenbildung für Koiteiche ungeeignet ist, welche Einschränkungen bestehen und welche alternativen Lösungen Vorrang haben sollten.
1. Wie man die Lagune bedient
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Bei der Lagunenbildung werden Wasserpflanzen und Substrategenutzt, um Abfallstoffe und Nährstoffe aufzufangen.
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Das Wasser fließt langsam durch ein Pflanzbecken, wo Bakterien und Wurzeln einen Teil der organischen Substanz aufnehmen.
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Theoretisch reinigt dies das Wasser auf natürliche Weise.
2. Warum das bei Koi-Karpfen nicht funktioniert
2.1 Die Abfallproduktion ist zu hoch
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Kois sind sehr gierige und sehr umweltschädlicheFische.
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Selbst ein kleiner Teich mit ein paar Kois produziert weitaus mehr Abfall, als ein Lagunensystem verarbeiten kann.
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Ergebnis: angesammelter Abfall, trübes Wasser und Algen
2.2 Die Pflanzen überleben die Fischpopulation nicht.
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Kois lieben es, zu scharren, zu graben und Pflanzenwurzeln zu fressen.
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Eine künstlich angelegte Lagune hältin einem Koiteich nie lange .
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Die Pflanzen sterben schließlich ab und verrotten → erhöhte Umweltverschmutzung
2.3 Die Wasserzirkulation ist unzureichend
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Ein Lagunensystem funktioniert gut bei sehr langsamerZirkulation, die oft zu langsam für einen Koiteich ist.
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Stehendes Wasser → Bereiche mit niedrigem Sauerstoffgehalt und der Entwicklung pathogener Bakterien
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Koi hingegen benötigen sauerstoffreiches und bewegtes Wasser.
3. Die Folgen für Wasser und Fische
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Schnelles Auftreten von Faden- und Grünalgen
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Ammoniak- und Nitritspitzen → Stress und Krankheiten
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Unangenehme Gerüche durch die Zersetzung abgestorbener Pflanzen
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Mechanische und biologische Filtration sind ineffektiv, wenn man sich ausschließlich auf Lagunen verlässt.
4. Effektive Alternativen für einen Koiteich
4.1 Mechanische und biologische Filtration
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Trommelfilter, Mehrkammerfilter, Bioball-Dusche oder Druckfilter
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Filtermedien (Schäume, Hel-X, Biocerapond) zur bakteriellen Besiedlung
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Sorgt für klares, sauerstoffreiches und stabiles Wasser, geeignet für Kois.
4.2 Abschäumer und Bodenablauf
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Entfernen Sie Ablagerungen von der Oberfläche und vom Boden.
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Reduziert die Menge an zersetzenden Stoffen, bevor diese das Wasser verschmutzen.
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Unverzichtbar für Teiche mit Koi-Fischen
4.3 Separate Pflanzschalen (optional)
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Sie können einen kleinen Pflanzkasten für Zierpflanzen anlegen, der vom Hauptteich getrennt ist.
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Zierpflanzen werden von Kois nicht beschädigt.
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Keine Auswirkungen auf die Filtration und die Wasserqualität
5. Häufige Fehler, die Sie vermeiden sollten
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Sich ausschließlich auf Pflanzen zur Filterung eines Koiteichs zu verlassen
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Die Annahme, dass eine Lagune den Wartungsaufwand verringert, ist ein Irrtum: Das Wasser wird schnell wieder verschmutzt.
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Wenn man Pflanzen direkt in den Hauptteich setzt, werden sie gefressen oder ausgerissen.
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Vernachlässigung der Zirkulation und Sauerstoffversorgung, selbst bei einer Lagune
Abschluss
Das Anlegen einer Lagune mag verlockend und ökologisch erscheinen,ist aber in einem Koiteich oft eine trügerische Idee.
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Kois produzieren zu viele Abfallstoffe, als dass Pflanzen das Wasser effektiv filtern könnten.
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Die Pflanzen werden oft beschädigt oder gefressen.
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Das Wasser stagniert, Algen bilden sich und die Wasserqualität verschlechtert sich.
Für einen gesunden und nachhaltigen Teich ist eine angemessene mechanische und biologische Filterungin Kombination mit einem Skimmer und einem Bodenablaufnach wie vor die wichtigste Lösung.
Bei Koi Brothersempfehlen wir stets Hochleistungsfiltersysteme, die auf die tatsächlichen Bedürfnisse von Koi abgestimmt sind, um klares Wasser, gesunde Fische und eine vereinfachte Wartung zu gewährleisten.
